1. April.Bis jetzt kein Aprilscherz. Wetter laut Einheimischen zu warm.
Wurde erwischt vom Schulleiter wie ich in der pause mit einem Asiaten englisch sprach. Gab meine 1. Pizzakarte (Bedeutung siehe März). Darauf steht: Congratulations! It is great to hear you speaking English. Keep it up!
Werde Eer die Ostertage auf Achse sein. See you later an have a veri nice esterweekend.
05.04. Wunderbare Ostern im Gebiet Queenstown.
Skydtrive aus 15000 feet (entspricht ca. 4500 Metern). Als Vergleich. Neuseelands höchster Berg, der Mt. Cook ist 3754 Meter hoch.
Nach ca. 60 Sekunden freiem Fall bei gutem Wetter perfekt zum Startplatz gegleitet. Die gute AusrEtung machte sich einmal mehr bezahlt.Zum Beisbiel Wanderschuhe und keine offenen Sommerschuhe die bevorzugt von Frauen getragen werden.
Unsere Gruppe von 36 Personen hatte auch einen Behinderten. Er kann einen Fuss und die eine Hand fast nicht brauchen. Da er aber Zeit hat, ihm geholfen wird (eine Grundvoraussetztung in Neuseeland) und er selbstständiger ist als mancher Teenager (!) meisterte er alleine und sehr autonm die Reise.
Vertrauen geben, unmögliches versuchen und an den Menschen (nicht das Papier) glauben.
Allerdings ist der gegenseitige Respekt da. Wenn die Lehrkraft sagt das ist so oder du machst das, wird wohl manchmal gemmurt aber Sie wird respektiert.
Ich lernte einen Schweizer kennen der in Christchurch an eine Schule geht. wir haben festgestellt, dass was die US Regierung versucht, nämlich die Personen zu kontrollieren in Neuseeland sehr gut funktioniert . Hier wied auf den Menschen und dann anscheinend auf Technik gesetzt. Die Schule meldet die SchEer und anscheinend kommunizieren sie mit den Behörden. Die wuussten von meinem Schweizer Kollegen alles. Wann er mit welchem Flug angekommen ist, wie lange , wo etc. Dinge die er der Schule noch gar nicht mitgeteilt hat.
Fairerweise muss gesagt werden, dass ich am Infotag der Schule in etwa unten lesen konnte (wir mussten nochmals die Personalien etc. angeben), dass die Schule die Daten weitergibt. Das ist Transparenz. Aber wer liest dies schon?
08.04. Schade, dass es vor allem ein Schueler taeglich schafft mit seiner Disziplin negativ aufzufallen. Beispiel. Sein Kopf knallt immer wieder auf die Tischplatte. Grund nach eigenen Angaben er sei muede. So lehnt er sich bevorzugt bei mir an. Ich sitze woanders oder die Lehrkraft versetzt uns. Dies geht fuer ein bis zwei Stunden. Spaetestens am naechsten Tag ist alles wieder beim alten.
Die Disziplin ist beim maennlichen Geschlecht in der Schule teilweise nicht vorhanden (dies anscheinend unabhaengig vom Alter).
Nun mal schauen was der heutige Tag (Donnerstag, 8.4) bringt.
11.04. Wunderbarer Sonntag. Treffe unsere neueste Study aus Korea. Schlussendlich sind wir zu dritt und versuchen uns mit Englisch Dinge mitzuteilen. Koreanisch tönt gut. Aber für mich noch nicht verständlich. Langsam weiss ich wann ein Thai, Koreaner, Japaner oder Chinese vor mir steht.
15.04. Ab dem 16.04, 12:00 Uhr sollten wir nach Dunedin (www.dunedinnz.com/) aufbrechen. Sollte, weil gesichrte Infos fast nicht vorhanden sind, respektive immer wieder ändern. Wurde 12.40 Uhr ;-)
23.04 Am 24.04 steht Akaroa auf der Tagesliste.
Schule. Weil negative Kritik niemandem nutze habe man in Neuseeland vor 20 bis 30 Jahren die positive und für alle gewinnbringende Kritik eingeführt. Kritik muss sein aber sie wird positiv formuliert und kommuniziert. So ist allen gedient.
Öffnungszeiten in Dunedin. Schweizer seit froh. in Dunedin versuchte ich an einem Sanstag um 22. 10 Uhr ins Kino zu gehen. Fehlanzeige. Sie schlossen und gaben mir Bescheid, ab Sonntag 13.10 Uhr liefe der nächste Film. Oder ein 24 Stunden Anbieter. Tja, Samstag um 23 Uhr geschlossen!
Liberalisierte Öffnungszeiten kann auch heissen, dass der Kunde plötzlich vor verschlossenen Türen steht. Dies weil in Neuseeland die Familie wichtig ist. Kindern wird ein möglichst grosser Freiraum gegeben. Zum Beispiel Schule. Unsere einte Lehrkraft hat eine Tochter (11 Jahre jung). Sie erhalten nur soviele Aufgaben pro Tag (ca. 20 bis 40 Minuten) das die Kinder draussen spielen oder Sport treiben können.
So ist es fast selbstverständlich, dass viele Jugendliche Tennis spielen. Tennis? Ja, denn Tennis und Golf seien die günstigsten Sportarten in Neuseeland. Und da die meisten Kinder Schlüssel, Natel und Kollegen haben können sie sich frei bewegen. Nur fünf Minuten von meiner Gastfamilie ist der nächste Spielplatz. Das den Kindern nicht viel passieren kann ist auf Initative der Eltern zurückzuführen. Überall in Neuseeland können eher kleine Tafeln darauf hinweisen, dass das eine kinderfreundliche Zone ist. Hier schauen die Eltern gegenseitig zu den Kindern und können über eine spezielle Nummer der Polizei verdächtige Wahrnehmungen melden. Bespitzelt wird man kaum. Denn solange man sich normal verhält (aus Sicht eines Kiwis) ist alles kein Problem. Abgesehen davon, dass der Kiwi zuerst frägt. Selbst mit schlechtem Englisch ist es kein Problem. Sollte man noch glaubhaft sagen können wo man wohnt und das man hier in die Schule geht um Englisch zu studieren (lernen=studieren) ist die Sache gelaufen.
Und wenn ein Exot wie ich komme kennen mich die Leute sowieso. So geschehen diese Woche. Die General Managerin der Schule sah mich aus ihrem Auto. Etwa zwei Tage später sprach Sie mich an. Mit meinem holprigen Englisch redete ich mit Ihr auf dem Flur.
Weiterbildung. Die Weiterbildung wird gross geschrieben. Selbst der Staat unterstütz anscheinend mit Geld Bildungshunrige. Meine Lehrerin hatte eine 65 jährige als bisher älteste Schülerin. Oder aktuell ist eine Klasse höher eine 45 jährige Juristin am erlernen der englischen Sprache.
Sie kommt aus einem ganz anderen Kulturkreis als ich.Kein Geld gibt es mehr ab 65 da man dann Rentner ist. Aktuell bewirbt sich mein Hostvater um eine Geschäftsführerstelle. Mit 44 fast keine Chance. Nicht weil er zu alt wäre, nein weil er zu jung (!)sei.
Dieses Vorgehen ist normal. Die eher gut qualifizierten bewerben sich auch wenn sie einen Job haben. Deshalb müssen Unternehmen diese Personen mit Freiheiten (Geld allein genügt nicht) bei Laune halten. Zum Beispiel Sport treiben, mit dem Velo zur Arbeit kommen und sich umziehen können etc.
Deshalb ist es enorm wichtig in Neuseeland, dass man eine gute Aus und Weiterbildung betreibt.
Erschreckend, wie wenig junge Asiaten anscheinend über den 2. Weltkrieg (hier ww2) wissen. Oder über den Koreakrieg. Dabei hätten viele von ihnen das Privileg sich einigermassen neutral über verschiedene Medien zu informieren. Selbst die kleine Uni Bücherei bietet einen soliden Grundstock.
Ich habe bis heute nie eine Bücherkarte gebraucht und habe trozdem alles erhalten.
Allerdings habe ich nie etwas entliehen.
Einfacher geht es nicht!
Wer etwas geschichtliches Wissen hat, ist entweder Lehrer oder über 40 jährig.
Dabei gibt praktisch jeder Study (oder Schüler) an der Schule an er studiere an der und der Universität in Korea, Japan etc.
So besehen und mit all den Feedbacks diverser Lehrkräfte müsste ich ein lebendes Genie sein! Mindestens Nobelpreisträger für universelles Wissen. Na ja, vielleicht wird mir diesen zu schaffenden Titel postum noch verliehen.